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Genetik und Evolution Drosophila


Drosophila melanogaster: wild type Lebende Zuchtstämme


Die Fruchtfliege (Drosophila melanogaster) ist das klassische tierische Versuchsobjekt der Vererbungslehre. Ihre Zucht ist einfach und mit gerin- gem Aufwand möglich. Sie eignet sich daher gut für die Haltung in Schulen. Mit Drosophila lassen sich beispielsweise die Mendelschen Regeln experimentell erarbeiten. Sie kann aber auch für Praktikumsversuche zur „Ein-Gen-ein-Enzym (Polypeptid) Hypothese“ verwendet werden. Für erste Versuche empfehlen wir die Wildform, vesti- gial und ebony.


351.100 Wildform (+): Körper bräunlich gefärbt, dunkelrote Augen, lange und gerade Flügel.


351.101 vestigial (vg): Stummelflügel (Rezessivanlage) 351.102 ebony (e): Schwarze Körperfarbe (Rezessivanlage)


351.103 black-cinnabar-vestigial (b.cn.vg.): Dreifachmutante. Schwarze Körperfarbe, zinnoberrote Augen, Stummelflügel. Die entsprechenden Gene befinden sich alle auf demselben Chromosom und werden daher gemeinsam vererbt (Anlagenkoppelung, Rezessivanlagen).


351.104 white (w): Weiße (pigmentlose) Augen. Die entsprechende Rezessivanlage befindet sich auf dem X-Chromosom und wird daher geschlechtsgebunden vererbt.


351.105 Curly (Cy/cy): Aufgebogene Flügel (dominant). Ein Letalfaktor (rezessiv) bewirkt, dass eine reinerbige Form (Cy/Cy) nicht existiert.


351.106 apterous, flügellos Drosphila-Mutante. Für einfache Kreuzungsversuche (z.B. Mendelsche Regeln). Zusammen mit der Wildform (langflügelig) und mit Mutante vestigial (kurzflügelig) sind sie ein Beispiel für „multiple Allelie“. (Doppelmutante: Wildform - Mutation- Mutation apterous)


Zwei besondere Drosophila-Zuchtstämme


Für den experimentellen Nachweis des genetischen Stoffwechselblockes: Stichwort: Ein-Gen-ein-Enzym (Polypeptid)-Hypothese.


351.107 cinnabar-brown (cn.bw.) 351.108 vermillion-brown (v.bw.)


Beide Mutanten besitzen pigmentlose Augen. Die Ausbildung von Augenfarbstoffen wird durch einen genetischen Stoffwechselblock verhindert. Durch gemeinsame Aufzucht der beiden Mutanten wird der Stoffwechseldefekt „überbrückt“. Ferner sind Kreuzungsversuche und ein papierchromatographischer Nachweis möglich.


351.109 Antennapedia:


Diese Mutante besitzt statt der beiden Antennen ein Beinpaar am Kopf. Dies ist auf die Veränderung eines übergeordneten Kontrollgens, das die Entwicklung eines bestimmten Kopfbereiches steuert, zurückzuführen.


351.110 yellow-crossveinless-vermilion-forked (y.cv.v.f.): Vierfachmutante. Körper gelb, Augen hellrot große Flügelquerader fehlt. Borsten verkrüppelt.


351.111 Rückbildung eines Merkmals durch Mutationen 3 Drosophila-Stämme (Wildform (+), Stummelflügel (vg), Flügellos (ap)). Eine ideale Zusammenstellung, um die Rückbildung eines Merkmals durch Mutationen zu zeigen.


351.206 Drosophila Spezialnährboden Medium Blue, 4l


351.205


351.204 Spezialnährboden für Drosophila Kulturen, Instant. Sofort löslich, kein Kochen und Sterilisieren. Weitgehend schimmel und milben-resistent. 1 Liter für ca. 70 Zuchtröhrchen. Mit Anleitung.


351.205 dto. 4 Liter im Beutel.


351.207 Zuchtzubehör


351.207 Drosophila-Zuchtgeräte Kit mit Narco-Fly Kompletter Zuchtsatz für den problemlosen Start. Inhalt: 1 l Instant-Nährboden (in wenigen Minuten anzusetzen) 1 Rolle Milbenschutzpapier, 1 Betäubungsmittelbehälter, Betäubungs- mittel Narco-Fly, 2 Pinzetten, 20 Plastikzuchtröhrchen mit Schaum- stoffstöpseln.


351.208 Drosophila Zuchtgeräte Kit ohne Narco Fly


351.209 Narco Fly Drosophila-Betäubungsmittel


351.210 Drosophila Betäu- bungsmittelbehälter


351.209


351.200 Schimmelhemmer, 25 g für die Zubereitung von gekochten Drosophila-Nährboden.


351.201 Zuchtröhrchen für Drosophila-Kulturen aus Plastik, 3 cm Durchmesser, 10 cm hoch, mit Plastikstöpsel, 12 Stück.


351.202 Kompletter Satz von 60 Drosophila-Zuchtröhrchen mit Spezialstöpsel.


351.203 Milbenschutzpapier. Aufzulegen auf Tische und Borde. Die Rolle ist 33 cm breit und 7,5 m lang. Pro Rolle.


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