FACILITIES DCIM
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DCIM-Lösungen: was sie können, was sie bringen
Das Management von Rechenzentren wird immer komplexer. Denn die Anforderungen bezüglich IT-Verfügbarkeit, Kapazitätsauslastung und Energieeffizienz steigen weiter an. Zusätzlich geht mit der Einführung moderner Technologien wie Virtualisierung und Cloud Computing eine Dynamisierung einher, die es zu beherrschen gilt. Zur Bewältigung dieser Aufgaben müssen Lösungen für Data Center Infrastructure Management (DCIM) die Kontrolle und die Steuerung sämtlicher Betriebsmittel ermöglichen. Von Wolfgang Goretzki, Product Marketing Manager EMEA, Avocent Products and Services bei Emerson Network Power.
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achsende Komplexität und steigende Dynamik machen es schwierig, für einen reibungslosen Rechenzentrumsbetrieb zu sorgen. Die Infrastruktur muss immer schneller und immer öfter an neue Anforderungen angepasst werden, in manchen Rechenzentren ändert sie sich permanent. Vor allem Virtualisierung und Cloud Computing fordern ihren Tribut. Denn durch das Verschieben virtueller Maschinen lassen sich Lasten schnell von einem Rack auf das andere verlagern. Dadurch können unerwartete Hotspots oder Überlastungen der Stromversorgung entstehen, die dann zu Ausfällen führen. Um spontan entstehende Spitzen und Hotspots abzufangen, müssen Rechenzentrumsverantwortliche deshalb deutlich größere Reservekapazitäten für Kühlung und Stromversorgungsinfrastruktur vorhalten. Oder aber sie führen neue, intelligente Tools für Data Center Infrastructure Management (DCIM) ein, mit deren Hilfe sie künftige Kapazitätsanforderungen besser prognostizieren und Kapazitätszuweisungen entsprechend umverteilen können. Moderne DCIM-Lösungen ermöglichen ein ganzheitliches Management über sämtliche IT-Geräte sowie die Supportsysteme (Facilities) hinweg.
IT- und Facility-Infrastruktur im Blick
Für ein effizientes Management ist es notwendig zu verstehen, wie sich Veränderungen auf Seiten der IT auf die Facilities auswirken können. Am besten gelingt dies, wenn Administratoren
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www.dcsdach.info I März 2013
nicht nur umfassende Einblicke in die gesamte Konfiguration des Rechenzentrums, sondern auch in die aktuellen Betriebsdaten erhalten. Dies ist die Voraussetzung dafür, um vorhandene Pufferkapazitäten besser auszunutzen. Stehen die Betriebsdaten in Echtzeit bereit, können Hotspots vermieden werden und zusätzliche Kühlsysteme erst bei tatsächlichem Bedarf hochgefahren und dadurch der Energieverbrauch im Normalbetrieb verringert werden. Damit lassen sich die Kosten sowohl von der Investitions- als auch von der Betriebskostenseite her optimieren.
Betriebsdaten in Echtzeit
Das Sammeln von Echtzeitdaten kann von speziellen Appliances übernommen werden. Diese arbeiten weitgehend selbständig und sind in der Lage, selbst ohne Netzwerkverbindung wichtige Informationen zu archivieren. Im Idealfall übernehmen sie außerdem weitere Funktionen wie zum Beispiel den Remote Access und ersetzen somit bereits vorhandene Appliances – das spart Platz und Energiekosten. Die Appliance Avocent Universal Management Gateway von Emerson Network Power bietet beispielsweise bis zu vierzig beliebig konfigurierbare Ports.
Diese lassen sich zusätzlich für klassischen Remote Access, d.h. als KVM Over IP Switch, Konsolen-Server oder Service Prozessor Manager verwenden. Die Appliances
beherrschen verschiedene Standard-Protokolle
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