DAVID GUETTA, TEDDY SWIMS, TONES AND I GONE GONE GONE WARNER MUSIC
„Gone Gone Gone“ markiert eine willkommene und zugleich unerwartete Rückkehr des Big Beat in den Mainstream. Der explosive Sound, der in den 1990er Jahren als Mutation des Breakbeat entstand, prägte eine ganze Generation durch Acts wie Fatboy Slim, The Wiseguys und The Chemical Brothers.
Vor diesem Hintergrund ist es besonders bemerkenswert, dass eine kommerziell so etablierte Figur wie David Guetta diese rohe, direkte und groove-getriebene Energie wieder aufgreift. Der Track kombiniert druckvolle Breaks, kraftvolle Basslines und eine auf Wirkung ausgelegte Struktur, aktualisiert durch zeitgemäße Produktionsstandards.
Die Vocals von Teddy Swims und Tones and I fügen eine emotionale Ebene hinzu, die an die soulful Note einiger klassischer Genre-Tracks erinnert. Statt nostalgisch zu wirken, schlägt der Song eine Brücke zwischen Epochen und beansprucht den Big Beat für die Gegenwart neu. Er zeigt, dass der Sound der Neunziger auch im heutigen elektronischen Kontext noch Relevanz besitzt.
SUB FUNDATION THE WAYS OF THE UNDERGROUND KNITEFORCE WHITE
Der Produzent Jesús Gómez aus Cádiz, früher in der Breakbeat-Szene als J-Psycobeat bekannt, kehrte 2019 unter dem Alias Sub Fundation zurück und verlagerte seinen Fokus auf Hardcore Breakbeat. Seitdem veröffentlichte er zahlreiche Singles und EPs auf Vinyl und digital über Labels wie Dubvinyls, Fair Trade Records, Rabbit Robot Records und das legendäre Kniteforce Records.
Über Kniteforce erscheint nun sein Album The Ways Of The Underground, eine Doppel-12-Inch in zwei Formaten. Besonders überzeugend ist die Edition mit acht physischen Tracks sowie umfangreichen digitalen Extras: vier zusätzliche Stücke unter dem Alias Sub Fundation, ein Track unter seinem früheren Namen J Psycobeat aus dem Jahr 1993, ein Sample-Pack und sogar Presets für die analogen Synthesizer Arturia MatrixBrute und Access Virus.
Als wäre das nicht genug, kündigte Gómez kürzlich auch die Wiederbelebung seines Electro-Alias Mauro Nakimi an.
CLASSIC REVIEW
THE CHEMICAL BROTHERS DIG YOUR OWN HOLE ASTRALWERKS / VIRGIN
Mit der Veröffentlichung von Dig Your Own Hole im Jahr 1997 festigten The Chemical Brothers ihren Status als unangefochtene Größen der globalen elektronischen Musik. Dunkler und kraftvoller als ihr Debütalbum trieb dieses Werk den Big Beat auf ein neues Intensitätsniveau, geprägt von wuchtigen Breakbeats, rauen Basslines und einer von Rock inspirierten Energie.
Ikonische Tracks wie „Block Rockin’ Beats“, „Setting Sun“ mit Noel Gallagher von Oasis und „Elektrobank“ wurden sofort zu Hymnen und funktionierten gleichermaßen auf dem Dancefloor wie im kollektiven Gedächtnis der 1990er Jahre. Hypnotischere Stücke wie „The Sunshine Underground“ fügten zusätzliche Tiefe und stetig wachsende Spannung hinzu.
Das Album definierte nicht nur eine Ära, sondern erweiterte die Grenzen zwischen elektronischer Musik und Popkultur und markierte einen Wendepunkt in der Geschichte des Genres. Es wurde von der British Phonographic Industry mit Platin ausgezeichnet und für einen Grammy Award in der Kategorie Best Alternative Music Album nominiert.
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