SUBLIFE KALI
SUBLIFE RECORDS
Die Entwicklung mag überraschen, wenn auch nicht völlig unerwartet, für den Pariser Rapper Booba und sein Label SubLife Records. Mit Blick auf seine afrikanischen Wurzeln verortet er elektronische Musik und Afro-House an einer Schnittstelle mit dem Geist des Kontinents. Gleichzeitig lässt sich dies als Gegenbewegung zum Eurozentrismus lesen.
Dieses Debütalbum des Kollektivs ist eine Meisterklasse in tribal Rhythmen und Vocals, eingebettet in ein zeitgenössisches Framework. Hochgradig tanzbar und mit Kollaborationen von Mondingo, Rama, Juju Boy, Ghenda und Sayka erkundet es neue Kartografien der Diaspora.
Amapiano allein hat weltweit Milliarden Streams generiert. SubLife positioniert sich als Raum, in dem futuristische Clubformen sich frei entwickeln können, ohne ihre Wurzeln zu vergessen.
DINA ÖGON MÄNNISKOBARN PLAYGROUND MUSIC
Während ich das vierte Studioalbum der schwedischen Band Dina Ögon aufnehme, kommen mir mehrere Projekte in den Sinn, besonders Yin Yin, Benny Sings und Zero 7, allesamt Lieferanten zeitloser, von Wärme und Nostalgie durchzogener Soul-Musik. Auch hier lebt der Groove.
Människobarn ist ein neugieriger, sorgfältig ausgearbeiteter und erhebender Ausflug. Seine Psychedelik und Harmonien sind großartig und stehen im deutlichen Kontrast zum hektischen Tempo des modernen Lebens.
Hier verschmelzen Mut und Melodie auf eine Weise, die vielleicht gewagt zwischen Fleetwood Mac und Motown angesiedelt werden könnte, mit einem zeitgenössischen Touch. Tracks wie „Du Tappa Dä“, „Verdandi“ und „Du Ska Va Kvar“ machen süchtig.
ALBUM DES MONATS
NATHAN FAKE EVAPORATOR INFINÉ
Es gab keine andere Möglichkeit. Diese neue Ode an eine körperliche, melancholische elektronische Musik, überbordend vor scharfem Instinkt und kunstvoll ausgearbeiteten Formen, musste das Prädikat „Album des Monats“ tragen. Nathan Fake kehrt mit Evaporator zurück, einem elf Tracks umfassenden LP mit Beiträgen von Clark und Dextro, das mit hoher Wahrscheinlichkeit meine Liste der besten Alben des Jahres eröffnen wird. Wahnvorstellung? Vielleicht. Ich war schon immer ein Bewunderer seines Produktionsstils, Kompositionen, die in einem einzigen Take eingefangen werden, eine kompromisslose Hingabe an Hardware. Dieses neue Werk bestärkt meine Bewunderung nur noch mehr. Nach einer längeren Phase im Schatten kehrt er mit einem Sound zurück, der sofort wiedererkennbar ist. Eine Art mechanischer Psychedelik, die ihren bukolischen Abdruck nie verbirgt.
Er befindet sich auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Titel wie „Slow Yamaha“ und „BiaĆystok“ machen das mehr als deutlich.
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