27. – 30.08.2010
49 „Talents“ nutzen die Tendence als Karrieresprungbrett
Von a wie ausgefallen bis z wie zukunftsweisend: 22 „Talents“ zeigen bei Carat kreative Schmuckkreationen
Welche Themen beschäftigen junge Schmuckdesig- ner aktuell? Was inspiriert sie und welche Lösungsan- sätze wählen sie? Antworten geben 22 Newcomer auf der Tendence vom 27. bis 31. August 2010 in Frankfurt am Main. Die Studenten, Hochschulabsolventen und jungen Designer präsentieren innerhalb des Nach- wuchsförderprogramms „Talents“ ihre Schmuckkre- ationen und erste Kleinserien. Diese werden im An- gebotsbereich Carat, der Plattform für modischen Schmuck und Echtschmuck, in Halle 9.3 zu sehen sein. „Das Programm bietet dem Nachwuchs die einmalige Chance, innerhalb der Branche auf sich aufmerksam zu machen und sich zu etablieren. Gleichzeitig sorgen die ,Talents’ für frischen Wind und zeigen neue Pro- duktansätze,“ so Nicolette Naumann, Bereichsleite- rin der Tendence. Weitere 27 „Talents“ präsentieren im Angebotsbereich Loft innovative Wohnkonzepte, Leuchten und Designobjekte.
Neue Sichtweisen auf Bekanntes und Altägliches
Spielerisch geht Susanne Klement aus Weil der Stadt mit dem Thema Schmuck um. Sie fragt: Wer braucht eine neue Frisur für seinen Ringfinger? Oder einen
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Hut, falls es regnet? Bei ihr können sich die Könige des Alltags die Krone aufstecken, denn ihre Ringe sind aus Metallstreifen, die sie oberhalb der Ring- schiene zu Hüten, Frisuren oder Kronen faltet. Die einzelnen Formen werden sichtbar, wenn der Träger den Ring von der Seite betrachtet.
Traditioneles Handwerk in moderner Umsetzung
Klassische Handwerkstechniken nutzen unter ande- rem Stefanie Kölbel und Katja Kim Sperling, um neue, individuelle Formen zu schaffen. Stefanie Kölbel aus Dresden fertigt ihre Schmuckstücke in traditioneller Klöppeltechnik. Diese setzt sie mit Edelstahldraht und handgefärbten Polyamidfäden um. Somit gelangt sie zu Strukturen und Ausdrucksformen, die mit Textilien nicht möglich wären. Durch das Zusammenspiel von Material und Technik entsteht ein filigraner, leichter und außergewöhnlicher Schmuck. Sein Wert definiert sich nicht über das Material, sondern über die Zeit, die Kölbel für die Herstellung aufwendet. Katja Kim Sperling hat sich für eine andere Handwerkstechnik entschieden. Die Jungdesignerin aus Castrop-Rauxel häkelt aus klassischen, feinen Collierkettchen fließen-
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