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EDITORIAL Ökonomie der Aufmerksamkeit


immer wieder erreichen uns Anfragen von Personen, die actlive zum ersten Mal gesehen haben, wo man „dieses tolle Magazin mit den schönen Bildern“ denn erhalten könne und wo es ausliegt. Die Antwort wäre mit einer Liste der über 200 Auslagestellen (zu finden auf der Website) schnell gegeben, wenn sich daran nicht automatisch die Frage nach der Verfügbarkeit anschließen würde. Denn eine aus ökologischer und ökonomischer Sicht begrenzte Auflage ist in dieser Qualität oft so schnell vergriffen, dass auch das keine Garantie bieten würde, ein Exemplar zu erhaschen.


Wenn wir auf Messen und Veranstaltungen actlive präsentieren, schließt sich an dieser Stelle oft ein Gespräch über das actlive- Konzept an, und dass es unser vordringlichstes Anliegen ist, die Teilnahme an Liveveranstaltungen so einfach wie möglich zu ma- chen. Dazu bieten wir Informationen zu ausgesuchten Kulturver- anstaltungen, die jederzeit und flächendeckend präsent und mit einem integrierten Ticketsystem verbunden sind, das den Besuch einer Veranstaltung so leicht wie möglich macht. Seit der Einführung der elektronischen Kommunikation haben wei- testgehend alle Branchen – vom Automobilhandel bis zum Zah- lungsverkehr – das Handling großer Datenmengen mittels Daten- banken ins Internet gestellt. Wieso ausgerechnet weit über 5000 Kulturveranstaltungen noch umständlich auf Papier durch die Gegend getragen werden sollen, ist unverständlich und schlicht unsinnig und veraltet. Die Annahme: ‚Kulturinteressierte würden eben noch auf Papier setzen’, ist einseitig und damit vergleichbar, als würde man mit Blinden über Farbe sprechen. Wieder ein Mal werden Ursache und Wirkung vertauscht. Dass es anders geht, zeigen die frei zugängigen Trafficwerte der Webseite von actlive. Verglichen mit regionalen Webseiten auf Basis des Webinformationsdienstes ‚alexa.com’, landet actlive auf Position 14 unter allen Freiburger Webseiten, noch vor der PH und der VAG.


Für eine noch bessere Anbindung des elektronischen Angebots, finden Sie ab der aktuellen Ausgabe auf einigen Bildern den sti- lisierten ‚Play-Button’ eines Videoplayers. Dahinter verbirgt sich, dass im elektronischen Magazin, Videos für noch mehr Informatio- nen eingebunden sind. Ganz besonders eindrucksvoll zu sehen im Fotoroman Miller (S.42), die Einfahrt nach San Franzisko.


Viel Vergnügen


Stefan Sinn Herausgeber


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