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Uta Köbernick − Sonnenscheinwelt Kleinkunst Nahkunst Kunst halt


Ein wortgewaltiges Solo in ständiger Weiterentwicklung. Prall aus dem Leben direkt auf die Bühne. Uta Köbernick besingt mit unschuldiger Miene und spitzer Zunge den Siegeszug des Scheiterns und führt ihr Publikum nebenbei aufs Glatteis menschlicher Abgründe. Mit Gitarre, Geige oder am Klavier begleitet die Kleinkunstpreisträgerin ihre Attacken und lässt ihre trotzigen Pointen und Kehrtwendungen wie ein Fallbeil auf die niedersausen, denen sie einst ihr Herz schenken wollte. „Die Balance zwischen Sinn-Kollision und Wortwitz lässt weiterhin auf Grosses von Uta Köber- nick hoffen." Echo-online


(TV) © Uta Köbernick


Fr 17. Februar 2012 – 20.30 Uhr Ort: Vorderhaus Weitere Informationen unter www.utakoebernick.ch / www.vorderhaus.de


Cesena - Anne Teresa De Keersmaeker und Björn Schmelzer Rosas und Graindelavoix


cesena-2011 © Anne-Van-Aerschot


Das letzte Stück der berühmten Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker verschrieb sich dem Einbruch der Dunkelheit. Es trug den Namen «En Atendant» und die Choreographie fand in Echt- zeit vom Einsetzen der Abenddämmerung bis zum Ausbreiten der tiefschwarzen Nacht statt. «Ces- ena» huldigt nun dem entgegengesetzten Vorgang – dem Sonnenaufgang. Gemeinsam mit dem Musiker Björn Schmelzer und seinem Ensemble Graindelavoix hat sie ein Stück geschaffen, in dem den neunzehn TänzerInnen und SängerInnen alles abverlangt wird. Die TänzerInnen singen und die SängerInnen tanzen. Ein neuartiger Rollentausch, der es den KünstlerInnen ermöglicht, einen subtilen Dialog mit den live vorgetragenen Partituren aus der Ars Subtilior des 14. Jahrhunderts zu führen. Diese mittelalterliche Musik zeichnet sich durch ihre große Raffinesse und ihre ungemeine polyphone Komplexität aus. Sie berührt und beeinflusst die Körpersprache der TänzerInnen, deren vom unbeständigen Licht und den Farben der Bühne unterstrichenen Bewegungen und Spiel von anspruchsvoller Präzisionsarbeit und Virtuosität zeugt.


FR 24. Februar – Abfahrt 18:30 (Kaseren Basel) Ort: Théâtre La Filature in Mulhouse Reservierung über 0041( 0)61 6666 000 oder buero@kaserne-basel.ch Weitere Informationen unter www.rosas.be / www.graindelavoix.be / www.kaserne-basel.ch


Let's Pretend To Be Human Eine Exkursion ins Abenteuer Menschlichkeit | Marcel Schwald LETS PRETEND © Donata_Ettlin


Das Thema Helfen ist ein Evergreen in den Medien. Mit immer stärkeren Mitteln wird es un- terhaltsam, ästhetisch und rentabel gemacht. In «Let’s Pretend To Be Human» nehmen sich drei DarstellerInnen dem Gefühlsvakuum an, das die Spendenkultur beim Einzelnen hinterlässt: Gefühle der Ohnmacht, des Nichts-tun-könnens. «Wie sieht Helfen konkret aus?» fragen sie und stürzen sich Hals über Kopf in ein Training für den Ernstfall. Sie entdecken Mechanismen, die Hilfsimpulsen zugrunde liegen. Sie spielen medial vermittelte Bilder nach, im Streben nach einer körperlichen Erfahrung. Sie tauchen in einen Traum von Menschlichkeit ein, der wirtschaftlich erfolgreich «Ethik» repräsentiert. Regisseur Marcel Schwald verwendet Praktiken des Theaters, der Performance, des Journalismus und der Soziologie und untersucht Möglichkeiten und Un- möglichkeiten von Kommunikation. Gemeinsam mit dem Künstlerduo Copa & Sordes erhielt er den Preis «Freies Kunstprojekt 2010» des Kunstkredits Basel.


(TV)


FR 24. Februar, Sa 25. Februar – 20:00 Ort: Kaserne Basel Weitere Informationen unter www.kaserne-basel.ch


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(TV)


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