Als „philosophierender Clown oder clownesker Philosoph“, wie sich Galli selbst gern bezeichnet, hat sich der studierte Geistes- wissenschaftler bereits vor über 25 Jahren in der Theaterszene einen Namen gemacht. Mit clowneskem Humor, offenbart Galli in seinen selbstgeschrieben Stücken menschliche Schwächen, Sorgen und Nöte und zeigt, wie der Mensch sich letztendlich doch immer wieder verhält: nämlich einfach menschlich!
Durch intensive Beobachtungen und die neugierige Erfor- schung unseres Alltags ergründete Galli allgemein bekannte Nöte und Verhaltensweisen und kam schließlich zu der Er- kenntnis, dass der Mensch allein „im Spiel erst wirklich sei“.
Gallis Bühnenproduktionen werden inzwischen bundesweit in zehn eigenen, von ihm gegründeten Theatern, gespielt. Das Freiburger Galli Theater ist heute ein gemeinnütziger Verein, der
ehrenamtlich von Gabriele Hofmann als Vereinsvorsitzende und Petra Meußel als Leiterin und Schatzmeisterin, betrieben wird. Selbstständige Künstler bringen hier nicht nur Gallis Stücke auf die Bühne, sondern nutzen die Spielstätte auch als Raum für ein vielfältiges Veranstaltungsangebot, wie Workshops oder Seminare.
Märchen, Mythen, der Clown und immer wieder das Verhält- nis zwischen Mann und Frau bilden die Grundlage der Thea- terinszenierungen für Erwachsene. Die Hürden des Alltags, die ganz banalen Fallstricke des Lebens und die unendlichen und unsterblichen Missverständnisse zwischen den Geschlechtern, inspirierten Galli zu Stücken wie „Mann stress mich nicht“, „Eheurlaub“ oder „Ehekracher. Die Stücke begeistern mit poin- tenreichen Seitenhieben aufs andere Geschlecht, dem originel- len Aufeinanderprallen von Illusion und Wirklichkeit und geist-
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