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Von der kreativen Vielfalt zur selbstbewussten Kulturmeile
Zwischen Kultur, Bildung und Handwerk hat sich links und rechts der Dreisam, auf der Höhe E-Werk und Kulturpark Freiburg (GPS Breite 47.99281 Länge 7.83251) eine kreative Vielfalt entwickelt, die vom Freiburger Bürger bisher noch nicht wahrgenommen wird. Über die Fragen, ob, und wenn ja, man dies ändern sollte, darüber diskutierten bei einem Frühschoppen mit Publikumsbe- teiligung Achim Könneke (Kulturamt Freiburg), Jürgen Lange-von Kulessa (Kulturpark), Heike Piehler (E-Werk), Reinhard Stephan (hKDM), Sven von Ungern Sternberg (ehem. Baubürgermeister) und Herr Heitzler (Liqiud Club/Slow Club). Zur Einstimmung präsentierten die Veranstalter in einer Video- dokumentation einen Teil der Kulturschaffenden die im Areal ar- beiten. Danach zeigte sich, dass auch die meisten Anwesenden überrascht waren von deren Vielfalt. In dem sich anschließenden Gespräch wurden durchaus unter- schiedliche Positionen deutlich. Suchen einige eine möglichst breite Öffentlichkeit und eine bessere ÖPNV-Anbindung herzu- stellen, befürchten andere wiederum, den Verlust des Nischen- charakters und die Gefahr einer Gentrifizierung.
Einigkeit herrschte dennoch zwischen den Anliegern und den Teilnehmern aus der Verwaltung, dass mittels eines Netzwerks, der interne Austausch gefördert werden und damit klare Positi- onen gefunden werden sollen. Auch die Idee einer gemeinsa- men Veranstaltung wurde von allen sehr begrüßt. Frau Piehler, die neue Geschäftsführerin des E-Werks meinte dazu, dass ein Quartier eine höhere Strahlkraft auf das Publikum ausübe, als ein einzelnes Haus. Die nächsten gemeinsamen Veranstaltun- gen finden am 17. Juni 2012 auf dem Gelände des E-Werks und dem Kulturpark Freiburg mit ‚Freiburg stimmt ein’ (www.
freiburgstimmtein.de), und Anfang August mit der 4. Auflage der invasion (
www.invasion-kulturfestival.de) statt.
(StS)
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