Einlagen in Gold und Silber
Werkstoffen, die ihm einen möglichst großen Gestaltungsfrei- raum bieten sollten, entdeckte er das Fusing. Eine Technik, mit der er verschiedenste Glasfarben und -formen in einem speziel- len Brennofen dauerhaft miteinander verbinden konnte. Dieses Verfahren begeisterte ihn von Anfang an.
„Es ist einfach faszinierend, welche Möglichkeiten dieses natürli- che Material, das im Wesentlichen einfach aus Silikat und Sand besteht, bietet“, meint Hochstrasser. „Und Glas hat die Men- schen ja schon seit jeher beeindruckt. Mich reizt auch dessen komplexe, physikalische Struktur, die mehr Eigenschaften einer
12
Flüssigkeit hat, als seine Härte vermuten lässt, es ist weder Flüs- sigkeit noch Gestein.“
Hochstrasser ist aber nicht nur vom Material selbst, sondern auch vom Verarbeitungsprozess begeistert. „Es ist für mich im- mer wieder spannend zu erleben, wie das Material auf die Brenn- kurve reagiert und wie unterschiedlich die Ergebnisse sind, die mit verschiedenen Verfahren entstehen.“ Da im Entstehungspro- zess nicht alles planbar ist und es immer wieder Überraschungen gibt, setzt Hochstrasser kompromisslos auf eigene Entwürfe und der Erfolg gibt ihm recht. Das versetzt ihn in die für einen Kunst-
Page 1 |
Page 2 |
Page 3 |
Page 4 |
Page 5 |
Page 6 |
Page 7 |
Page 8 |
Page 9 |
Page 10 |
Page 11 |
Page 12 |
Page 13 |
Page 14 |
Page 15 |
Page 16 |
Page 17 |
Page 18 |
Page 19 |
Page 20 |
Page 21 |
Page 22 |
Page 23 |
Page 24 |
Page 25 |
Page 26 |
Page 27 |
Page 28 |
Page 29 |
Page 30 |
Page 31 |
Page 32 |
Page 33 |
Page 34 |
Page 35 |
Page 36 |
Page 37 |
Page 38 |
Page 39 |
Page 40 |
Page 41 |
Page 42 |
Page 43 |
Page 44 |
Page 45 |
Page 46 |
Page 47 |
Page 48