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In seiner aktuellen Ausstellung präsentiert die Galerie Graseck eine Objektart, die als Alltagsgegenstand eher unspektakulär er- scheint.


Die Schalen-Objekte des renommierten Kunsthandwerkers Hochstrasser besitzen allerdings außer der Form wenig Gemein- samkeiten mit deren profanen Varianten.


Sie aufgrund ihrer raumfassenden Eigenschaft zum Befüllen zu verwenden, wäre genau so unpassend, als einer Skulptur von Balkenhol nur wegen der praktischen Höhe Kleider anzuhängen.


Der erste und nachhaltigste Eindruck, den die Objekte vermitteln, ist ihre außergewöhnliche Farbenvielfalt. Im Zusammenwirken mit einer Vielzahl an Oberflächenstrukturen zeigt sich, je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel, ein schillerndes Kolorit, das auch im klarsten Glas-Glanz nie ihre wertige Ausstrahlung verliert. Und das nicht nur, weil der Künstler auch mal gern und großzü- gig mit Gold und Silber spielt.


Hochstrasser, der die Liebe zu natürlichen Materialien auf vielfäl- tige Art und Weise pflegt, wurde für seine Arbeiten mit Glas von den Tiffanyarbeiten seines Vaters, inspiriert. Auf der Suche nach


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