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ÖSTERREICH JOURNAL


NR. 101 / 04. 11. 2011 Chronik Neues Sozialzentrum in Egg LH Sausgruber: Bedürfnisse der älteren Menschen sind optimal berücksichtigt


it einem Festakt und einem Tag der offenen Tür wurde am 16. Oktober das neue Sozialzentrum in Egg eröffnet. In gut 15 Monaten sind über elf Millionen Euro verbaut worden. Das erfolgreich umgesetzte Projekt wird weit in die Zukunft der Ge- meinde und der ganzen Region wirken, sagte Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Saus- gruber: „Im neuen Haus sind die Bedürfnisse der älteren Menschen optimal berücksich- tigt.“


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Das Sozialzentrum besteht aus zwei ge- trennten Baukörpern, die über einen Steg miteinander verbunden sind. Das eine Ge- bäude beherbergt das Pflegeheim mit 30 Zim- mern. 15 großzügig gestaltete, barrierefreie Wohneinheiten für Betreutes Wohnen stehen im anderen Gebäude bereit. Im Erdgeschoß des Sozialzentrums befinden sich Büro- räume des Mobilen Hilfsdienstes und des Krankenpflegevereins, außerdem ein Restau- rant sowie die heimeigene Kapelle. „Das Haus wurde architektonisch und räumlich so konzipiert, daß die Bewohnerinnen und Be- wohner weiterhin in der Gesellschaft inte- griert sind und mit der Bevölkerung im Ort verbunden bleiben“, erläuterte der Egger Bürgermeister Norbert Fink. Für den Lan- deshauptmann ist ein Begegnungsort ent- standen, „an dem das für ein gutes Zusam- menleben so wichtige Miteinander der Ge- nerationen tagtäglich gelebt werden kann“.


Wertschöpfung und konjunktureller Impuls


Als erfreulich wertete Sausgruber, daß bei den Bauarbeiten zum Großteil heimische Betriebe zum Zug gekommen sind. Wenn Aufträge, Nachfrage und Wertschöpfung in der Region bleiben, komme das in erster Linie den Menschen zugute. „Die Gemeinde hat mit der Investition in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit einen wichtigen konjunktu- rellen Impuls gesetzt.“ Das Projekt würde darüberhinaus zeigen, daß die Gemeinde Egg den Weg der „Energiezukunft Vorarl- berg“ aktiv mitgeht, lobte der Landeshaupt- mann die vielfältigen Maßnahmen. So ist das Gebäude im Passivhausstandard errich- tet. Es kommen eine Solar- und eine Photo- voltaikanlage zum Einsatz, geheizt wird mit Biomasse. Sämtliche Räume enthalten eine kontrollierte Be- und Entlüftung.


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Landeshauptmann Herbert Sausgruber bei der Eröffnung des Sozialzentrums


Das neue Sozialzentrum ist im Passivhausstandard errichtet worden Mit dem modernen Neubau sind die


Weichen für eine erfolgreiche Zukunft ge- stellt, zeigte sich Bürgermeister Fink über- zeugt, daß die Einrichtung von den Menschen gut angenommen wird: „Das Haus wird hil- febedürftigen älteren Menschen ein Altern in Würde in familiärer Atmosphäre ermög- lichen.“ Die BewohnerInnen des neuen So- zialzentrums, von denen tags darauf die er- sten ihr neues Zuhause bezogen, werden von 25 gut ausgebildeten, engagierten Pflege- fachkräften umsorgt.


Das neue Sozialzentrum ist am Standort des ehemaligen Vinzenzheimes errichtet worden, wo sich am 8. Februar 2008 eine der schwersten Brandkatastrophen in der Ge- schichte des Landes Vorarlberg ereignete. Feuer und Rauch forderten damals zwölf Menschenleben. Die Eröffnung des neuen Hauses nahmen der Landeshauptmann und der Bürgermeister auch zum Anlaß, um an das tragische Brandunglück zu erinnern und den damaligen Opfern zu gedenken. http://www.vorarlberg.at


 »Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at


Foto: vorarlberg.at/presse


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