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ÖSTERREICH JOURNAL


NR. 101 / 04. 11. 2011 Innenpolitik Verwaltungsreform


Zahl der Verwaltungsgerichte wird minimiert – Bundesamt für Asyl und Migration und Transparenzdatenbank werden eingeführt


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v.r.: Bundeskanzler Werner Faymann mit Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (beide SPÖ), Außenminister und Vize- kanzler Michael Spindelegger und Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (beide ÖVP)


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ie Regierungsspitze unter Bundeskanz- ler Werner Faymann (SPÖ), Vizekanz-


ler und Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) und die Landeshauptleute haben sich am 21. Oktober zu einem mehrstündigen Ge- spräch über die Verwaltungsreform im Bun- deskanzleramt in Wien getroffen und sich dabei auf wesentliche Fortschritte geeinigt. „Wir haben bei den Verwaltungsgerichten, beim Bundesamt für Asyl und Migration, bei der Transparenzdatenbank und bei Deregu- lierungsmaßnahmen sehr konkrete Ergeb- nisse und damit deutliche Effizienzsteige- rungen erzielt“, bekräftigte Faymann. „Wir haben uns heute auf eine Reform


der Verwaltungsgerichtsbarkeit verständigt, die seit mehr als 25 Jahren in Diskussion steht“. An die Stelle von mehr als 120 Be- hörden sollen neun Verwaltungsgerichte der Länder sowie zwei des Bundes treten, er- klärte Faymann. „Durch die Schaffung eines Bundesamts für Asyl und Migration werden Zuständig-


keiten von über 194 Stellen in einer Behörde zusammengefaßt. Auch bei der Transparenz- datenbank und zahlreichen Maßnahmen im Bereich der Deregulierung und Verwaltungs- vereinfachung konnten wir eine Einigung erzielen“, erklärte der Bundeskanzler. „Das Ziel war es, aus vielen Behörden wenige zu machen, das bewirkt bei einem geringeren Anteil an behördlichem Aufwand das selbe Ergebnis“, so Faymann weiter. Es sei auf der einen Seite ein Vorteil für die Bür- gerInnen und stelle auf der anderen Seite eine Kostenminimierung dar. „Das ist ein kon- kretes Ergebnis und ein guter Start für eine weitere Diskussion zur Reform und Effi- zienzsteigerung der Verwaltung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger“, so Faymann. „Wir haben vereinbart, daß wir im März wieder zusammenkommen wollen und bis da- hin die Zeit nützen, die nächsten Vorschläge zur gesetzlichen Vereinfachung und Verbes- serung vorzunehmen“, so Faymann. Disku- tiert werden soll dann auch die Frage nach


einer Umstrukturierung des Dienst- und Besoldungsrechts sowie eine Umstrukturie- rung im Bereich der Bildungsverwaltung. Die Vorsitzende der Landeshauptleute- Konferenz, Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ), lobte die Zusammen- arbeit zwischen Bund und Ländern. „Mit diesen Maßnahmen vereinfachen wir die Verwaltung, sparen bei den Kosten und opti- mieren die Leistung für die Bürger“, zeigte sich die Landeshauptfrau erfreut.


Pühringer: »Gewaltige Schritte« in der Verwaltungsreform werden umgesetzt


„Auch wenn es sich um ein sperriges Thema handelt und auf den ersten Blick die tatsächlichen Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger und für den Wirtschaftsstandort nicht sofort augenscheinlich werden, so ist die Bund-Länder-Einigung ein großer Schritt in Richtung Qualitätssteigerung, Bürgernähe und Verwaltungsreform“, sagte Landeshaupt- mann Josef Pühringer (ÖVP), nachdem


»Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at


Foto: BKA/HBF / Gunter Pusch


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