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ÖSTERREICH JOURNAL


NR. 101 / 04. 11. 2011 Österreich, Europa und die Welt


ren sind weitere Kooperationsprojekte zwi- schen den bedeutendsten Museen unserer beiden Länder geplant“, spricht Waldner die geplante Zusammenarbeit zwischen Kunst- historischen Museum Wien und dem Natio- nalmuseum in Peking an.


Um der Kooperation auf dem Gebiet des


Kultur- und Wissenschaftsaustausches eine solide rechtliche Basis zu geben, unterzeich- nete Waldner mit der chinesischen Vize-Aus- senministerin Fu Ying, im Beisein der bei- den Präsidenten, ein bilaterales Kulturaus- tauschabkommen für die Jahre 2012 bis 2015. Ziel Österreichs sei es aber vor allem auch langfristig mit der Volksrepublik China im Bereich der Wissenschaft zusammenzu- arbeiten: „Wir wollen die kommende Gene- ration der chinesischen Wissenschaftler für Österreich begeistern und unser Wissen aus- tauschen. Deswegen hat Finanzministerin Maria Fekter angeboten, daß Österreich die Anzahl der Stipendien für chinesische Tech- nologie-Studierende ab kommendem Jahr verdoppeln wird“, erhofft sich der Staats- sekretär einen intensiven Austausch zwi- schen den Technik-Hochschulen der beiden Länder. Mit 124 universitären Partnerschaf- ten verfügt Österreich schon jetzt über das größte universitäre Netzwerk eines EU- Mitgliedsstaates mit China. Zudem war die Internationale Anti- Korruptionsakademie (IACA) mit Sitz in Laxenburg bei Wien Thema des Gesprächs. Österreich würde einen Beitritt Chinas zu dieser internationalen Organisation sehr be- grüßen, da es die internationalen Bemühun- gen um die effektive und effiziente Präven- tion und Bekämpfung von Korruption unter- stützen würde.


Am Nachmittag nahm Waldner auch am Arbeitsgespräch des Bundeskanzlers mit dem chinesischen Staatspräsidenten teil. „Ich freue mich über die intensiven Beziehungen zu China und den offenen Dialog im Rah- men dieses Staatsbesuches, der es ermög- licht, alle relevanten Themen, auch die Men- schenrechte, anzusprechen“, so Waldner.


Österreichisch-Chinesisches Wirtschaftsforum


Anläßlich des Besuchs des chinesischen Handelsministers Chen Deming im Haus der Wirtschaft in Wien organisierte die Wirt- schaftskammer Österreich (WKÖ) ein hoch- karätig besetztes Österreichisch-Chinesi- sches Wirtschaftsforum. Eröffnet wurde es von WKÖ-Präsident Christoph Leitl, seinem chinesischen Amtskollegen Wan Jifei (Präsi- dent der chinesischen Handelskammer


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Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (sitzend, rechts) und der Vorsitzende der Staatlichen Entwicklungs- und Reformkommission, Zhang Ping (sitzend, links) bei der Unterzeichnung des 1. Memorandums of Understanding. Dahinter: Chinas Staatspräsident Hu Jintao (l.) und Bundespräsident Heinz Fischer in der Hofburg


v.l.: Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der Handelsminister der VR China Chen Deming, WKÖ-Präsident Christoph Leitl, der Präsident des China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT) Wan Jifei


CCPIT), Wirtschaftsminister Reinhold Mit- terlehner und durch den chinesischen Han- delsminister Chen Deming.


Mitterlehner will Handelsvolumen mit China verdoppeln


Wirtschaftsminister Reinhold Mitterleh- ner betonte das enorme Ausbaupotential der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. „In den nächsten fünf Jahren wollen wir das Han- delsvolumen zwischen Österreich und China auf 17 Milliarden Euro verdoppeln. Im Rah- men unserer Internationalisierungsoffensive, die auf eine stärkere Diversifizierung in Richtung neuer Märkte und Produkte setzt, nimmt China eine Schlüsselrolle ein“, sagte


Mitterlehner, nach dem Österreichisch-Chi- nesischen Wirtschaftsforum in der Wirt- schaftskammer Österreich. Derzeit haben schon 600 österreichische Unternehmen in China eine Niederlassung. Das Interesse ist ungebrochen. Am Wirtschaftsforum nehmen 375 Vertreter von Unternehmen teil. Schon jetzt ist China Österreichs wichtig- ster Handelspartner in Asien und nach den USAder zweitwichtigste Absatzmarkt außer- halb Europas. „In China trifft das große Know-how unserer Unternehmen in vielen Bereichen auf eine stark steigende Nach- frage. Gerade bei Öko-Innovationen deckt sich unsere Technologieführerschaft zuneh- mend mit dem Bedarf und den Prioritäten


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