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ÖSTERREICH JOURNAL


NR. 101 / 04. 11. 2011 ÖJ-Reisetip


konnten, weil sie so stabil sind) reicht die Palette. Die hochwertigen Produkte, die sie anbieten, lassen spüren, mit wie viel Liebe und mit welchem großen Fachwissen sie gemacht werden. Daß in den Bergen nahezu gegen jedes „Wehwehchen“ ein Kraut ge- wachsen ist, wußten unsere Großeltern nur zu gut.


Die Produkte, die die älteste Latschen- ölbrennerei Tirols, die Latschenbrennerei Hofmann beim Kufsteiner Weihnachtszau- ber anbietet, decken so auch ein breites Spektrum ab: Vom Franzbranntwein gegen schmerzende Muskeln über Salben bis hin zum Gurgelsalz, das eine leicht desinfizie- rende Wirkung hat, reicht die Palette. http://www.latschenkiefer.at http://www.kufstein.com


Imst „Gemma Krippele schaugn“ – so hieß es


früher, wenn man sich zum Besuch in die benachbarten Bauernstuben aufmachte, um die beeindruckenden Zeugnisse der Volks- frömmigkeit, aber auch der großen Hand- werkskunst der Erbauer zu bewundern. Vom Beginn der Adventzeit bis zum 2. Februar – „Maria Lichtmess“ blieben sie früher in den Stuben stehen, die Figuren der biblischen Weihnachtsgeschichte wurden nach und nach darin aufgestellt. In Imst können Be- sucher diese Tradition auf neue Art erleben: Der Imster Krippenpfad führt zu ausgewähl- ten Orten und Plätzen, an denen besondere Krippenberge des Imster Krippenbauvereins in der klassisch-alpenländischen wie auch in der orientalischen Variante ausgestellt sind. In sorgsam ausgewählten Ecken, Winkeln, Fenstern und Torbögen, ja sogar in einem Stall, zwischen der Imster Pfarrkirche und der Johanneskirche warten sie auf ihre Ent- deckung. Das Bauen von Weihnachtskrippen hat in der Ferienregion Imst Tradition, und das Engagement für dieses einzigartige Handwerk wird nach wie vor von Genera- tion zu Generation weitergegeben. http://www.imst.at


Hall In Hall beeindruckt schon allein die Ku-


lisse des Adventmarkts: Mittelalterliche Gäßchen, zauberhaft beleuchtet vor ver- schneiter Bergkulisse, versetzen die Be- sucher in vorweihnachtliche Stimmung. Einer der beliebtesten Stände ist der Kiachl- stand von Christoph Fischler, der schon seit über 15 Jahren seine traditionellen Köstlich- keiten anbietet. Das schmackhafte Tiroler Schmalzgebäck, entweder süß mit Preisel-


Das Bauen von Weihnachtskrippen hat in der Ferienregion Imst Tradition.


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Hall: Mittelalterliche Gäßchen, zauberhaft beleuchtet vor verschneiter Bergkulisse, versetzen die Besucher in vorweihnachtliche Stimmung.


beeren oder pikant mit Sauerkraut serviert, ist eine überlieferte „Bauernkost“, die aber nicht von Beginn an zu Weihnachten ange- boten wurde: „Der Kiachl wurde früher vor allem zu Erntedank gegessen, und hat erst in den letzten Jahren seinen Siegeszug bei den Weihnachtsmärkten angetreten. Ältere Haller behaupten sogar, der „Kiechlanger“ in Hall hat seinen Namen von einem solchen Erntedankfest, bei dem all- jährlich Kiachl gebacken wurden – und auch der ehemalige Haller Stadthistoriker Schmitz- Esser bestätigt diese „kulinarische“ Namens- gebung“, erzählt der begeisterte Kiachl- bäcker.


http://www.advent-hall-tirol.at Innsbruck


Die Innsbrucker Bergweihnacht vereint gleich vier Märkte: In der Maria-Theresien- Straße und auf der Hungerburg erwarten die beiden „jüngsten“ ihre Gäste. Auf dem Marktplatz und vor allem in der Altstadt ist das traditionelle Marktgeschehen zuhause: Der Christkindlmarkt mit seinem übergros- sen Christbaum direkt unter dem Goldenen Dachl ist schon seit fast 40 Jahren der vor- weihnachtliche Treffpunkt der Stadt. Auch viele Standbetreiber sind schon seit langer Zeit dabei: Blanka Heppke verkauft zum Beispiel schon seit über 10 Jahren feine Spit- zen und Puppen. Und liebt die Vorweih- nachtszeit und ihre Kunden: „Für mich ist


»Österreich Journal« – http://www.oesterreichjournal.at


Foto: Tirol Werbung/Phil Somer


Foto: Tirol Werbung/Laurin Moser


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