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MUNDGERECHT


vier Hamburger Kantinen


Kunst in


Arbeit, Essen, Seele, Kunst. (Kantinengedanken von Jürgen Kisters) Jeden Mittag das gleiche Ritual. Der Gang in die Kantine. Zwölf Uhr Dreißig. Immer zur gleichen Zeit. Und vorher schon einige Male auf die Uhr gesehen, auch das ein immergleiches Ritual. Die Abläufe sind immer die gleichen, die Handgriffe. Das Tablett vom Stapel nehmen, nach dem Besteck greifen. Das Einreihen in die Warteschlange. Der Blick auf die anderen Wartenden. Auf die Tafeln, auf denen die Tagesessen angezeigt sind, und auf die Zettel mit dem Speiseplan für die ganze Woche. Auf die Lebensmittel in den Vitrinen und hinter der Glastheke, Salate, belegte Brote, Frikadellen, Messingbehälter mit dampfenden Kartoffeln, Blumenkohl, Bratenstücke. Der Blick auf die Küchenangestellten in den weißen


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