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GESUNDE ERNÄHRUNG R


Von den Mitarbeitern eines Un ter- nehmens wird täglich qualitativ hoch- wertige Arbeit erwartet. Um dieses Ziel zu erreichen, muß ein hohes Maß an Lei- stungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit bei jedem Einzelnen vorhanden sein. Bei einer Arbeitszeit von 7,5 bis 8 Stunden bedeutet dies, gegen den eigenen Biorhyth- mus zu arbeiten. So nimmt die Leistungsfä- higkeit während der Dauer des Vormittags ab, erreicht einen Tiefstand am frühen Nachmittag und steigt erst wieder gegen Abend an. Wir wissen heute, daß Pausen, in denen gezielt das Richtige gegessen wird, den Leistungsabfall bremsen und so dazu beitragen, die Leistungs fähig keit während des gesamten Arbeits tages hoch zu halten. Mit einem abwechslungsreichen Angebot zum Frühstück und zum Mittagessen können die Betriebs restaurants dazu beitragen, daß sich die Mitarbeiter wohlfühlen und fit, kon- zentriert und leistungsfähig bleiben. Dabei ist nicht jedes Essen geeignet, diese Funktionen zu erfüllen. So macht die Auf- nahme von fetten und großen Fleischportio- nen nur träge. Der große Salatteller, die Nudelpfanne mit Gemüse, das schmackhafte Risotto dagegen füllen verbrauchte Energie- reserven auf, belasten den Verdauungs trakt wenig und bieten optimale Bedingungen für eine kontinuierlich hohe Arbeitsleistung. Wenn es dann noch möglich ist, die Porti- onsgrößen selbst zu beeinflussen und die Zu sam men stellung der Mahlzeit weitgehend selbst zu bestimmen, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!


Ernährungswissenschaftler fordern schon seit langem, die Mittagsmahlzeit nicht zu schwer und üppig zu gestalten. Nicht Fett sollte dominieren, sondern Kohlenhydrate. Dies bedeutet: viele Gerichte auf pflanzli- cher Basis, kleine Portionen bei Fleisch und Fleisch waren. Öfter mal Meeresfisch, er enthält in der Regel wenig Fett, dafür viele andere wichtige Inhaltsstoffe wie beispiels- weise Jod.


Ulrike Arens-Azevedo edo d


Vitamine und Mineralstoffe sind für die Lei- stungsfähigkeit von großer Bedeu tung. Sie finden sich in allen Lebensmitteln, beson- ders viel aber in Obst, Gemüse, Getreide und Hülsen früchten. Auch Milch und Milchpro- dukte soll ten den Speiseplan ergänzen, vor al lem der Bedarf an wichtigen Mine ral- stoffen wie Calcium und Phosphor wird hier- durch gedeckt.Dabei stellt die ernährungs- physiologische Zusammensetzung nur einen wichtigen Aspekt der Verpflegung dar. Das Essen muß schmecken, denn nur wer Genuß beim essen empfindet, fühlt sich auch wohl. Abwechslungs reiches Angebot sowohl fürs Auge als auch für die Zunge, Verwendung von Gewürzen und frischen Kräutern, viel fri- sche Salate, vielleicht eine Saftbar - all die- ses lockt unsere Sinne.


Aktionswochen können in andere Länder führen, neue Rezepturen machen neugierig, sorgfältige ausgewählte Dekorationen las- sen schon vorab das Wasser im Munde zusammenlaufen!


Stimmt dann auch das Ambiente: in schön gestalteten, ansprechenden und sauberen Räumlichkeiten, bei freundlicher Bedienung, so schmeckt es gleich noch besser. Gelingt auch noch ein netter Plausch mit den Kolle- gen, so hat die Pause ihren Zweck erfüllt. Wir können einmal abschalten und uns so richtig regenerieren, die Arbeit geht anschließend schneller von der Hand.Die Betriebsverpflegung hat eine große Bedeu- tung für die Gesund heitsförderung und -erhaltung der Mitarbeiter. Sie sollte diese Chance wahrnehmen!


tisch aufgenommen, der mitten zwischen den anderen Tischen an Empfin dungen erinnert, die in der Regel am Arbeitsplatz tabu sind? Wa bedeutet (und sei es nur für einen einzigen Tag) das zwangsweise Auflösen einer gewöhnlich festen Tischgruppe und das Auf brechen der Regelmäßigkeit? Und kaut es sich anders, wenn an der gegenüberliegenden Fenster-Wand, vor der stets ein vergilbter V plötzlich Volks weis heiten lesbar sind „Viele Köche verderben den Brei“, „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“, „Was auf den Tisch kommt, wird gegessen“. Läßt die Kunst den Bissen im Halse stecken oder rutscht das Essen um so besser? Führt es zu Fragen oder zum Kopfschütteln? — Indem die Künstler das Selbst ver ständliche an seinem gewohnten Ort aufgreifen, wollen sie einen anderen Blick darauf


latz tabu sind? Was das Auf brechen der lbter Vor hang hing, „Was auf den T


hang hing,


zu Fragen oder zum nderen Blick darauf


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