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Ziviljustizgebäude Ziviljustizgebäude RR R


Die Kantine des Ziviljustiz gebäudes ist für jedermann zu den Öffnungszeiten (7.00 bis 10.45 und 11.15 bis 15.30 Uhr) zugäng- lich und nutzbar. Sie befindet sich im 4. Stock des großen und verschachtelten Gebäudekom- plexes. Allein der Weg dorthin, durch das zur Jahrhundert wende erbaute Hauptgebäude und den etwa 30 Jahre später errichteten Anbau ist wegen des Zusammentreffens der jeweils ihre Zeit widerspiegelnden architektonischen Stile sehenswert. Der Gebäudekomplex, in dem seit 1904 Recht gesprochen wird, hat eine entspre- chend lange und reichhaltige Geschichte. Heute arbeiten hier viele hunderte Mitarbeiter hauptsächlich des Amtsgerichts und des Land- gerichts. Ebenso wird das Gebäude täglich von einer Vielzahl von Menschen, seien es Anwälte, Parteien, Zeugen o.ä. aufgesucht. So mancher von ihnen nimmt auch den Service der Kantine in Anspruch. Die Kantinenpächter, das Ehepaar Mecklen- burg, bemühen sich seit 20 Jahren mit viel Engagement um ein abwechslungsreiches Speiseangebot. Ihre Kantine bietet ca. 120 Plätze, verköstigt werden täglich ca. 350 Per- sonen. Die zwei Jahrzehnte Dauerbetrieb brin- gen allerdings nicht nur einen Zuwachs an Erfahrung und Kompetenz mit sich, sondern sie haben auch Altersspuren hinterlassen. Die Ausstattung dokumentiert den Zeitgeist der 70er Jahre. Für die Künstler war es interes- sant, auch solche Spuren aufzugreifen. Wir freuen uns deshalb auf die Kunst, die temporär frischen Wind durch diese allzu vertrauten Räume ziehen lassen wird.


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Das Mitarbeiterrestaurant der Hanse- Merkur mit über 200 Sitzplätzen trägt seinen Namen zu Recht. Es ist keine Tablett- rutschbahn mit Massenverpflegung und lieblo- sen Sitzgelegenheiten wie in vielen Kantinen. So nimmt es nicht Wunder, daß es sich mit ca. 350 Essens teilnehmern täglich einer über- durchschnittlichen Akzeptanz bei den Mitar- beitern erfreut. Dabei stehen vier warme Gerichte und eine Salatbar zur Auswahl. Für Statistiker mag es interessant sein zu erfahren, daß 1996 insgesamt 79.069 Mittagessen ausge- geben wurden. Doch die „lunchtime“ von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr ist nur ein Grund für die Angestellten, Geschäfts partner und Besucher, das Mitarbeiter restaurant aufzusuchen: hier steht ebenfalls von 7.00 Uhr bis 10.00 Uhr ein Frühstücksbuffet zur Auswahl. Zudem werden Besprechungen, Tagun gen und Sonderveran- staltungen – auch am Abend – durchgeführt. Für das frisch zubereitete Waren an gebot und das qualitativ hochwertige Essen im Free- Flow-System sorgt seit fast vier Jahren der Pächter ARAMARK, die deutsche Nummer 2 in der Rang liste der Top-Caterer mit einem Jahres umsatz von 372 Millionen DM. In der Qualitätszertifizierung wurde dem Unterneh- men unlängst die hohe Norm DIN EN 9001 bescheinigt. Die Gemeinschaftsverpflegung bei der Hanse-Merkur ist somit eindeutig eine Visitenkarte des Unternehmens. Darüber hinaus ist das Restaurant ein Augen- schmaus, ein Kleinod aus vergangener Zeit mit liebevollen Details. Entlang des Alster glacis ist es in zwei Doppelhäusern untergebracht, ehe- maligen Bürgervillen, die dem Stadtteil Rother- baum am Ende des 19. Jahr hunderts erstmals eine geschlossene Fassade zum Stadtwall und Stadt graben hin gaben. Liebevoll restauriert und in den 1993 fertiggestellten Neubau der Hanse-Merkur harmonisch integriert, wurde ihr Grundriß nicht verändert. Wer hier speist, hat den kunstvollen, in verschiedenen Farben schimmernden Stuck an der Decke und gelangt über altes Parkett oder historische Bodenfliesen an seinen Tisch. Antike Kachel- öfen geben dem repräsen tativen Mitarbeiter- Restaurant eine gemütliche Note und erinnern an Zeiten, in denen man sich freudig an die üppig gedeckte Tafel setzte, ohne an Kalorien zu denken.


Heinz-Gerhard Wilkens


Nur einer von 100 Bundesbürgern kennt Unilever, aber fast alle kennen ihre Marke - Rama, Lätta und Liptonice, Cornetto, Magnum und Käpt’n Iglo, Rexona und CD, Coral und Sunil sowie die Parfums von Calvin Klein. Ihre große Bekanntheit verdanken diese Marken nicht zuletzt ihrer sehr guten Qualität. Ob Eiskreme, Gemüse, Käse oder Brotaufstri- che - dank ausgewählter Rezepturen ist der Geschmack vieler Unilever - Produkte in aller Munde. Auch wenn es um die Verpflegung der Mitarbeiter geht, stehen für Unilever Qualität und Geschmack an erster Stelle. So bietet das Betriebsrestaurant „Le Premier“ (geleitet von Erich Wanner, Mitglied der Feinschmecker- und Spitzenkoch- Gilde Chaî ne de Rôtisseurs) den etwa 1500 Mitarbeitern täglich drei abwechslungsreiche Gerichte zur Wahl, vom Labkaus bis zur Entenbrust; dazu gibt es im Bistro kleine Mahlzeiten, Eiskreme und Kuchen- ideal für das Projekt „mundgerecht“. Und so zögerte die Deutsche Unilever keinen Augenblick, dem Vorhaben verschiedener Künstler zuzustimmen, sich von der Atmo- sphäre, den Menschen und dem Essen im Betriebsrestaurant für ihre eigenen künstleri- schen Arbeiten inspirieren zu lassen. Dr. Michael Herrmann


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selbst ist ein Teil davon. — Aber was geschieht, wenn an einem solchen Ort Kunst auftaucht? Kunst, die nicht aus dekorativen farbpräch- tigen Gemälden besteht, sondern Kunst, die fast ebenso schlicht und „gewöhnlich“ erscheint wie das bestehende Mobiliar der Kanttigen Gem n


nur anders. Es geht um Kunst, die sich direkt in alltägliche Gebrauchs- und Bedürfniszusam menhänge einbezieht und nur im Wechsel mit diesen wirkt, um zugleich auf diese zurückzuwirken. — Was passiert, wenn alle Stühle der Kantine schon mit einer darübergehängten Jacke besetzt sind, obwohl niemand zu sehen ist? Was dann, wenn alle Tische besetzt sind und in der Mittagspause jede Minute zählt? Was bedeuten die seltsamen Gegenstände auf der Tischplatte, wo gewöhnlich Salz-oder Pfefferstreuer stehen? Und wie wird ein Trauer-


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