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An einem Ort des Betriebsrestaurants wird ein Tisch eingerichtet. Der Tisch sollte aus Holz und etwa die Maße 1x1m haben. Es kommt ein weißes Tischtuch darüber, wei- ßes, gutes mehrteiliges Geschirr, gutes Besteck, ein Standbilderrahmen und eine Vase.Die 1. Aus-Wahl werde ich vornehmen. Sie kann modi- fiziert werden. Am ersten Tag, dem Eröffnungs- tag, werde ich auch in dem Betriebs restaurant essen. In den Bilderrahmen wird das Photo einer von mir geliebten Person eingerahmt, die
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tot ist. Der Tisch und der Platz mit dem Geschirr ist dieser Person gewidmet. Ein Gegenstand der Erinnerung wird dazugelegt. Ich selbst werde nicht an diesem Tisch essen. In den Wochen davor werden alle Gäste des Restaurants auf- gefordert, jeweils einen Tag für sich zu wählen, an dem sie ein Photo und einen Gegenstand mit- bringen und während sie selbst Essen nehmen haben sie symbolisch dieser geliebten und ver- lorenen Person den Tisch gedeckt. Diese ist nun Gast.
Es sollte keine lebende Person an diesem Tisch sitzen. Wenn es geht, sollte dieses Gedenken alle Betriebsangehörige betreffen, was nichts anderes heißt, daß bei ca. tausend Personen dieser Tisch tausend Tage steht .Eine betriebsinterne Pflege des Tisches, des Tischtu- ches, des Geschirrs ist von Nöten. Einen Text werde ich vorentworfen mitsenden, der an einem Tag, in einem Briefumschlag, jedem überreicht wird, der dort ein Essen nimmt. Leichte Veränderungen sind möglich.
denkt man: „Soviel Müll“. Nichts weiter. Nur dieser flüchtige Gedanke. Man geht zurück an seinen Arbeitsplatz; die Arbeit geht weiter. — Leicht wird vergessen, daß die Zeit in der Kantine, die Pausenzeit, unauflösbar mit der Arbeitszeit verwoben ist und von dieser geprägt wird. Die Mittagspause ist vom Funktionsgefüge der Arbeit nicht zu trennen. Sie geht aus ihm hervor und wieder in es hinein. Kein Zweifel, daß es um die Arbeit und nicht um das Vergnügen geht. Der Ort der Kantine schafft nur den Rahmen für eine kurze tägliche Auszeit von den unvermeidbaren Zwängen der Arbeit, in der eine gewisse Ungezwungenheit den geregelten Zwang keine Minute vergessen läßt. Überall wo konzentrierte disziplinierte Leistung gebracht und dem Körper alles abverlangt wird, gibt es solche Auszeiten. Kein Boxer könn-
Foto: Lutz Fischmann F Foto: L z Fiisch Lut F hmann
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